Wissenschaft 
Karlheinz Lauber - Hinweis Kindheit
 
"Gefolterte" Kinder bekommen meistens im Erwachsenenalter
große Probleme mit dem Bewegungsapparat ...

 
Spiritueller Intelligenzquotient von Karlheinz Lauber = 145
Bei einem SQ von 120 und darüber liegt man auf einem Niveau mit dem Dalai Lama, Martin Luther King oder Bill Gates.

Selbstverliebte Tyrannen, unbelehrbare Umweltverschmutzer, egoistische Absahner und geistige Irrläufer müssen sich
mit SQ-Werten weit unter dem Durchschnitt zwischen 50 und 80 begnügen.

SQ-Test P.M. Welt des Wissens April 2011

Karlheinz Lauber

Geboren in Innsbruck, Österreich. 25 Jahre Rechtsträger einer behördlich anerkannten Privaten Krankenanstalt – Wirbelsäulentherapie. Von 302 Ärztinnen und Ärzten wurden Patienten zugewiesen. In dem selbstständigen Ambulatorium mit fünf Mitarbeiterin gab es keine einzige behördliche Beanstandung. Erste oder notärztliche Hilfe war nie notwendig.
Lauber war gewählter Fachvertreter der Privaten Krankenanstalten und Kurbetriebe in der Wirtschaftskammer. Über 100 Publikationen und zehn Fachbücher/Broschüren wurden veröffentlicht.
Karlheinz Lauber ist behördlich registrierter, gemeinnütziger med. Journalist/Buchautor und Mitglied von Freundeskreis Pesthaus – Verein zur Erforschung der Geschichte von Gesundheit und Krankheit der Menschen in Tirol und der Alpenregion.

Ist Schmerz heilbar?
von Karlheinz Lauber

Das Gehirn hat ein Schmerzgedächtnis.
Seelische und körperliche Narben sind "Kronzeugen".
Krankheiten kann man nur selbst "heilen". Die persönliche Einstellung und der Umgang mit "Krankheit" ist maßgebend, um einen "Heilerfolg" zu erzielen. Körperliche Schmerzen können die Lebensqualität verbessern, wenn man dadurch eine bewusst gesündere Lebensweise praktiziert (gänzlich gesundes Leben ist selten möglich).
Schmerzen können somit Leben retten! So manches Ekel wurde (zumindest vorübergehend) durch Krankheit und/oder Schmerz zu einem angenehmen Mitmenschen!
Es gibt keine "guten" oder "schlechten" Menschen, sondern Kranke und Gesunde. Ein gesunder Mensch wird einem Mitmenschen nie absichtlich Schaden zufügen!

Starke oder chronische Schmerzen gehören unbedingt gestillt, da wahrscheinlich Teile der Gehirnstrukturen geschädigt werden und auch psychische Erkrankungen die Folge sein können. Spezialisten sind in der Lage, zum Beispiel bei einem verletzten Knie die Funktion wieder gänzlich herzustellen. Besteht aber eine Krebs-Erkrankung, wird nicht das Knie "geheilt", sondern der Krebs ist zu "vernichten"!
Das Gehirn (Mensch und Tier) merkt sich einerseits unangenehme und gefährliche Situationen (zum Beispiel Verbrennungen), andererseits aber auch angenehme und schmerzstillende Anwendungen (zum Beispiel Massagetherapie).

2001 haben deutsche Forscher herausgefunden, dass der Körper eigene Stoffe herstellt, die dafür sorgen, dass unangenehme Erlebnisse schneller vergessen werden. Dies bestätigt meine These von 1998, dass Krankheiten nur dann als geheilt gelten, wenn man sie gänzlich vergessen hat (vergessen könnte). Eine Entwicklung von Medikamenten aus diesen Stoffen wäre bei seelischen bzw. traumatischen Erkrankungen ein "Segen" für Mensch und Tier.

2002 fanden kanadische Forscher (Ärzte) heraus, dass Babys sich an schmerzhafte Erfahrungen erinnern. Auch nur Andeutungen (wie das Reinigen mit Alkohol vor einer Blutabnahme) brachten die Babys zum Weinen. Jede Schmerzzufügung an Babys und Kindern hinterlässt Narben, die ein Leben lang "Kronzeugen" sind! Kindern ohne Narkose absichtlich Schmerzen zuzufügen (zum Beispiel Beschneidungen an Babys ohne medizinische Notwendigkeit in den USA) ist derart anmaßend, dass eine nähere Beschreibung unmöglich ist. Dieser Vertrauensmissbrauch wird oft von Kindern nicht vergessen.

 
 

Auffallend ist, dass Kinder, die misshandelt wurden, als Erwachsene meist Probleme mit Muskulatur bzw. Bewegungsapparat bekamen.
Interessant ist auch, dass Kinderkrankheiten, die auch schmerzhaft waren, vergessen werden können. Diese Krankheiten kann man als geheilt betrachten.

Wenn die medizinische Massage schmerzlos wäre, hört sie auf, medizinische Massage zu sein und ist lediglich eine suggestive Behandlungsform (Zabludowski).

"Körper, Geist, Seele" sind nicht heilbar!
Krankheiten sind nicht gänzlich heilbar, es sei denn, man hat sie "vergessen" bzw. man kann sich nicht mehr daran erinnern. Narben (auch seelische) sind "Kronzeugen"! Man spricht von "Heilkunst", aber niemand nennt sich "Heilkünstler".
Krankheiten und Schmerz können der "Seele" gut tun, man wird zufriedener (hohes Ross). Niemand kann garantieren, dass "geheilte Krankheiten" nicht wieder akut werden.
"HEILKUNST" ist, mit Erfahrung und Wissen ehrlich zu helfen.

"Body, Spirit, Soul" are not curable!
Diseases are not completely curable, unless they have been "forgotten" or cannot be remembered no longer. Scars (even mental) are "chief witnesses"! We are talking about "healing skill", but nobody would call himself a "healing artist".
Illness and pain can be in aid of the "soul", people will become more satisfied ("giving oneself airs"). Nobody can garantee that "healed diseases" would not become acute again. "HEALING SKILL" is to help honestly with experience and knowledge.

Wir sind der Meinung, dass man mit einem noch so ausgefeilten Gymnastik-Programm tiefe Muskelschichten, die als Leistungsträger für ein Funktionieren der Gelenke verantwortlich sind, nicht erreicht. Diese erreicht man nur, wenn man sie entsprechend mit medizinischer Massage an tiefen Schichten angeht. Der Muskel bewegt sich auch in einer dreidimensionalen Bewegungsrichtung, die letztlich durch Gymnastik oder Stretching nicht erfasst werden kann.

Triggerpunkte

Triggerpunkte sind schmerzhafte, tastbare Stellen in einem Muskel. Von ihnen werden auch vegetative Störungen ausgelöst. Wenn man einen Triggerpunkt massiert, tut das ziemlich weh! Auf einer Schmerzskala von 1 bis 5 ist es etwa bei 3 bis 4.
Feine, leichte, vorsichtige, feste, kräftige, grobe Massage usw. – diese Bezeichnungen sind äußerst unqualifiziert!
Wenn die med. Massagetherapie schmerzlos wäre, hört sie auf, Therapie zu sein (Wellness, Sauna usw.) und ist lediglich eine suggestive Behandlungsform. Außerdem wäre es absurd, wenn eine "Krankheit" nicht schmerzt und die Sozialversicherung "feine" Therapien bezahlen würde.
Seit ca. 35 Jahren war und bin ich der Meinung, wenn man einen Triggerpunkt (vorausgesetzt die Kunst wird beherrscht, ihn sekundenschnell und millimetergenau zu finden) "massiert", lösen sich nach kurzer Zeit "Blockaden" und der Schmerz ist weg.

Laut WHO beherrschen nur wenige Therapeuten (med. Masseure) diese Kunst (Blum, Montag, Zabludowski, Lauber usw.).

 

Merke: Schon 10 Minuten "Massage" reichen: Ein ermüdeter Muskel wird wieder voll leistungsfähig, die Zahl der roten Blutkörperchen wird größer, das Blutvolumen verdoppelt sich und damit die Durchblutungsgeschwindigkeit. Der Bluthochdruck wird gesenkt und eine klare Zunahme der Sauerstoffkapazität ist festzustellen, um das Tor zu schließen, was die Intensität der Schmerzsignale verringert (Gate Control Theorie) usw.

Wenn auch "nur" 20 Prozent der Muskelfasern verkrampft sind, kommt die Durchblutung des betreffenden Areals völlig zum Erliegen!

Wer Zahnschmerzen hat und es lässt sich kein Auslöser finden, sollte an die Muskeln denken. Phantomschmerzen können in andere Körperregionen ausstrahlen. Muskeln können verkürzt oder "verklebt" sein. Schmerzen "wandern", nicht nur Zahnschmerzen, auch Ohren-, Schulter- und sogar Harnwegs-Entzündungen können durch beeinträchtigte Muskeln entstehen.
Fachgerechte Behandlung der Triggerpunkte löst Verspannungen.

Gymnastik

Die Verletzungen durch Gymnastik haben um 40 % zugenommen! 2007 hatten auch ca. 300.000 "Sportler" einen Unfall. Morgengymnastik überfordert leicht den Bewegungsapparat. Gegen Gymnastik (nur unter Profi-Anleitung sinnvoll) ist nichts einzuwenden, wenn die richtigen Übungen durchgeführt werden. Ab ca. 50 Jahren bleibt jedoch ein Restrisiko. Rumpfkreisen (Rotation unter Belastung) ist eine Übung, die die Wirbelsäule gar nicht mag, weil nur ein Abschnitt forciert, belastet wird. Bei Überbeweglichkeit im Übergang zwischen Lendenwirbelsäule und Becken ist Rumpfkreisen äußerst schädlich!

 

Dringendst abzuraten ist vom Kopfkreisen. Bei der Kopfrotation wird die Arteria vertebralis gedehnt und gezerrt (wie beim Haarewaschen nach hinten). Schwindelzustände und sogar "Zusammenklappen" können die Folge sein.

Fußreflexzonenmassage – Hokuspokus?

Es wird behauptet, dass der gesamte Körper am Fuß – auf der Sohle – repräsentiert sei. Tritt beim Massieren des Fußes an bestimmten Stellen Druckschmerz auf, gilt das angeblich korrespondierende Organ als krank. Die Schmerzen sollen durch "Schlacken" hervorgerufen werden. Man sucht besonders schmerzende Stellen an den Fußsohlen auf – wobei fast jeder Mensch an den Fußsohlen nach Druckausübung an bestimmten Punkten Schmerzen verspürt.

Die "Behandlung" dauert etwa eine Dreiviertelstunde. Es werden € 21,80 bis € 110,00 verlangt. Fußreflexzonenmassage soll Wirbelsäulenbeschwerden, Kopfschmerzen sowie Erkrankungen der inneren Organe beseitigen können. Tatsache ist, dass Schweißausbrüche, vermehrte Menstruationsblutung und Kreislaufkollaps durch starke Schmerzreize an Füßen ausgelöst werden können.

 

Die Behauptung, dass an den Fußsohlen Längs- oder Reflexzonen vorhanden sind, wird aufgrund neuester wissenschaftlicher Kenntnisse als Phantasieprodukt angesehen. Für die Behauptung, dass die Fußreflexzonenmassage an anderen Körperteilen wirkt und "Schlacken" abgebaut werden, fehlt jeder Beweis. Exakte Diagnosen können nicht gestellt werden. Als Diagnosemethode abzulehnen.

"Schlacken" gibt es im Blut nicht, und für die Reinigung und Abfuhr von Stoffwechselprodukten sind Leber, Niere und Darm zuständig (Gesellschaft für Ernährungsmedizin Aachen).
Die von einer Fachkraft durchgeführte "klassische" Massage ist für den gesamten Fuß sehr empfehlenswert.

Lymphdrainage ist keine "Allheilmassagemethode"

Die Lymphdrainage ist eine sanft kreisende Massage. Da sie für den "Behandler" ohne größere Anstrengung angewendet werden kann, ist sie sehr beliebt und wird oft von "zarten Mädchen" durchgeführt. Außerdem bezahlen die meisten Krankenkassen für eine Lymphdrainage das Doppelte wie z.B. für eine für Patienten und Behandler oft extrem anstrengende medizinische Massage bei akutem Lumbago usw.

Hemmungslos wird bei Bandscheibenleiden, Arthrose, Muskelhartspann, Skoliose, vegetativer Dystonie und sogar bei schwachem Immunsystem Lymphdrainage angewandt! Behauptet wird auch, dass Schlacken abgebaut werden könnten.

 

Schon vor 30 Jahren (wie auch bei der Fußreflexzonenmassage) haben wir auf diesen Missbrauch hingewiesen. Bei dieser Gelegenheit empfehlen wir die Lektüre des von der Stiftung Warentest 1994 herausgegebenen Werkes: Handbuch Die Andere Medizin.
Die Lymphdrainage hat das Ziel, gutartige Schwellungen, die durch gestaute Flüssigkeit entstehen, zu massieren.
Sie muss immer mit anderen Entstauungsmethoden eingesetzt werden!
Nach Brustkrebs-Operationen ist die Lymphdrainage sehr wirksam.
In der Kosmetik zu empfehlen zur Körperpflege und Ästhetik.

Gehen mit Stöcken entlastet nicht!
Nordic Walking oder Wandern mit Stöcken entlastet die Gelenke nicht.
Verschiedene Studien haben sich mit der Gelenkproblematik beschäftigt und kamen zu negativen Ergebnissen. "Die Gelenke werden nicht entlastet", sagt Biomechaniker Dr. Thomas Jöllenbeck aus Bad Sassendorf.
In meinem Buch: Wie geht es Ihrer Halswirbelsäule? habe ich schon 1998 darauf hingewiesen (siehe Bücher).
Bandscheibenvorfälle müssen selten operiert werden

Bandscheibenvorfälle können sehr heftige Schmerzen verursachen, in der 5-teiligen Schmerzskala: 4 bis 5!
Die Schmerzen gehören sofort gestillt (Infiltration, Medikamente), da eine Hirnschädigung und oder Ohnmacht, die bis zur Bewusstlosigkeit führt, die Folge sein kann.
Es kann einige Wochen dauern, bis sich der Vorfall wieder von allein zurückbildet. Gehen, gehen, gehen!! Keine Physiotherapie, keine Gymnastik!!
Menschen mit Schmerzen brauchen aber Betreuung und Zuwendung.
Nur bei Rückenmarkschädigung ("Hauptkabel") und organischen Problemen wird man operieren müssen.

 
 
FREUNDESKREIS PESTHAUS

Verein zur Erforschung der Geschichte von Gesundheit und Krankheit der Menschen
in Tirol und der Alpenregion
http://www.freundeskreis-pesthaus.at